Unter diesem Titel präsentiert die Münchner Fotodesignerin Eva Hartmann freie fotografische Arbeiten, die während eines achtmonatigen Aufenthalts in Shanghai entstanden sind. „拆“ bedeutet abreißen, abbauen oder demontieren. Es wird „chai“ ausgesprochen, weshalb junge Chinesen das Wort „chaina“ sarkastisch für ihr Heimatland verwenden.
Die Eindrücke, die sie in dieser kurzen Zeit gewinnen konnte, verarbeitete die Fotografin in mehreren freien Projekten, zwei davon werden in der Kulturwerkstatt Haus10 am Wochenende vom 25. – 27. November ausgestellt.
„Metro Shanghai“ beschäftigt sich mit dem rasant wachsenden U-Bahn-System, welches jetzt bereits vier Mal größer ist als das Münchener Netz. Die Gegenden um die neuen Endstationen sind genauso in den rasanten Wandel inbegriffen wie das Netz, dass sie verbindet. Frei von Klischees lädt uns Eva Hartmann mit dieser Momentaufnahme ein, das für die meisten unbekannte China und den Wandel der Stadt Shanghai von einer Seite zu erkunden, die selbst die wenigsten der 24,8 Millionen Einwohner kennen dürften.
Die „Visual Paotry Projetcts“, welche stilistisch an die zeitgenössische chinesische Kunst angelehnt sind, verdichten die Empfindungen Ihres Shanghaiaufenthalts. Großflächige Collagen illustrieren die Suche nach Freiheit und Individualität und den Umgang des Menschen mit seinem Lebensraum mit viel Raum für Fantasie und Reflexion.
Musikalische Untermalung zur Vernissage wird es von Jadeapes und Siona geben. Der Eintritt an der Vernissage ist frei!
Vernissage am 25.11. um 19 Uhr in der Kulturwerkstatt Haus10

