Wie entstehen Verbindungen zwischen Menschen? Welche Bilder, Erzählungen und Gesten schaffen Nähe und Zugehörigkeit? Und wie kann Fürsorge zu einer widerständigen Praxis werden, die Vereinzelung, Normierung und Gewalt entgegenwirkt?
Die im gleichnamigen Seminar mit Studierenden der Fakultät für Design, der Hochschule München, betreut von prof. lotte reimann, entstandenen Arbeiten greifen diese Fragen auf und übersetzen sie in teils sehr persönliche und teils kollektive multi-mediale Projekte, mit soziologischen und sozial-kritischen Perspektiven. Sie verstehen Beziehung nicht als festen Zustand, sondern als etwas, das immer wieder neu hergestellt werden muss – durch Aufmerksamkeit und Empathie.
Die Ausstellung versammelt 15 Arbeiten, die sowohl analytisch als auch poetisch und ästhetisch die Beziehungen unter den Menschen untersuchen und aktiv verändern. Beziehungsarbeit wird bewusst als Teil der gestalterischen Praxis begriffen: als gesellschaftspolitische Haltung und als Möglichkeit, neue Formen des Zusammenlebens zu entwerfen.
Mit Arbeiten von: Anna Hehle, Anton Thorwart, Jakob Brückner & Sophie Tippner, Juice Radtke, Kaya Wirth, Lenz Harre, Leonie Rea Te Kock, Lotte Reimann, Max Blaumeiser, Naomi Tabea Rentsch, Nicole Rodrigues, Ovid Dernbach, Philippa Josephina Jell, Sophie Möller, Toni Forster
Vernissage
Freitag, 11. September 2026
19.30 Uhr–22.00 Uhr
Eröffnungsrede von prof. lotte reimann
Führung mit den Künstler*innen
Samstag, 12. September 2026
14.00–18.00 Uhr
Ausstellung
12.09. – 27.09.2026
Samstags & sonntags, 10.00 – 18.00 Uhr

