Autor: Kadir Kara

  • Vollversammlung 2026

    Vollversammlung 2026

    Die IG Kultur e.V. lädt alle jungen Interessent*innen in Fürstenfeldbruck und Umgebung, die sich aktiv in der Kunst- und Kulturarbeit engagieren möchten, herzlich zu ihrer Vollversammlung ein. Seit über drei Jahrzehnten bietet die IG Kultur e.V. am Kloster Fürstenfeld eine wichtige Plattform für junge Kunst- und Kulturschaffende an einem einzigartigen Veranstaltungsort.

    Wer Ideen für Ausstellungen, Performances, Filmabende oder andere kulturelle Veranstaltungen hat, aber Unterstützung bei der Umsetzung oder einen passenden Veranstaltungsort benötigt, ist bei der IG Kultur e.V. genau richtig. Der Verein unterstützt bei der Realisierung von Projekten und sucht zugleich engagierte Mitglieder, die Freude an der Organisation von Kunst – und Kulturveranstaltungen haben.

    Die Vollversammlung am Sonntag, den 25. Januar, um 16 Uhr in der Kulturwerkstatt HAUS 10 ist die ideale Gelegenheit, den Verein kennenzulernen, eigene Konzepte vorzustellen und aktiv in die lokale Kulturarbeit einzusteigen. Im Anschluss an das Kennenlernen finden die Neuwahlen des Vorstands und des Beirats statt.

    Wann
    Sonntag, 25. Januar 2026
    16–18 Uhr

    Wo
    Kulturwerkstatt HAUS 10
    Fürstenfeldb 10b
    82256 Fürstenfeldbruck

  • Sample Archive

    Sample Archive

    Fiebertraum gewordene Alltagskultur

    Ausstellung verlängert: 8.06 und 9.06. von 12–18 Uhr

    Gestaltung findet nie im luftleeren Raum statt, sondern bedient sich immer Versatzstücken einer bereits existenten Realität. Um es mit den Worten von A.G Cook zu sagen:

    “Everything you do has been
    done done done before.”

    Diese Wirklichkeit ist von einem vererbten und kollektiv verdrängten Trauma einer Kriegsnation geprägt, das unsere Lebensweisen, sprich, Kulturen hervorbringt. Sowohl die äußere Erscheinung, als auch die Bedeutung der uns umgebenden Dinge resultieren aus einer Verwobenheit mit Zeit und Kultur.

    Durch die gestalterische Auseinandersetzung mit dem eigenen Alltäglichen und dem Zeitgenössischen wird die Gestaltung zu einem Werkzeug der Rekontextualisierung, wodurch Spannungsfelder in den Gegenständen entstehen und verborgene Zusammenhänge
    sichtbar werden.

    Wir zeigen 15 Musterobjekte (Samples), die eine Coming-of-Age-Geschichte erzählen. Sie handelt von der Angst vor Einsamkeit, von Disziplinierungs- und Ordnungsphantasien und der geisterhaften Leere tradierter Kulturvorstellungen, in denen mia des immer scho’ so g’macht hom. Triviale Lebensweisheiten, längst abgegriffene Floskeln getriebener Mindset-Coaches und Werbeslogan gewordenen Plattitüden hallen endlos in den Gängen unserer Lebensrealität. Diese immer wiederholte und zur selbstgewissen Identität gewordene Funktionslogik des Marktes degradiert jede Zärtlichkeit zur Schwäche und entzieht ihr die Existenzberechtigung, festigt und legitimiert normalitäre Strukturen – Get over it!

    Vernissage
    Samstag, 25. Mai 2024, 19:30 Uhr
    Kulturwerkstatt HAUS 10

  • Brucker Slam 10

    Brucker Slam 10

    Der Brucker Slam feiert sein 10. Jubiläum! Seit 2013 veranstaltet die IG Kultur zusammen mit Poetry Slammer und Musiker Johannes Berger den Brucker Slam, bei dem Stars der Szene wie Thomas Spitzer (Autor „Goethe, Schiller, Chinakohl“) und Sven Kemmler (Autor und Regie „Um uns die Sintflut“) und viele andere auftraten. Mittlerweile ist der Brucker Slam nicht mehr wegzudenken und das Veranstaltungshighlight kurz nach Neujahr. Freuen Sie sich auf ein besonderes poetisches Spektakel mit den besten Slam-Poetinnen und -Poeten, denn es gibt viel zu feiern.
    Mit dabei sind Kaleb Erdmann, Aidin Halimi, Meike Harms und Meral Ziegler.

    Tickets gibt es online oder im Veranstaltungsforum Fürstenfeld im VVK:
    Online Tickets auf reservix.de kaufen

  • HFF Filmabend VII

    HFF Filmabend VII

    Vorhang auf für den siebten HFF Filmabend der IG Kultur Fürstenfeldbruck! Diesmal dürfen wir die Filme, in Kooperation mit der IG Lichtspielhaus, im Lichtspielhaus Fürstenfeldbruck präsentieren.

    Die dokumentarischen Filme wurden inmitten der tiefsten Corona-Zeit gedreht. Sie handeln von Träumen, Freundschaft, der Pandemie, Alleinsein, dem Abschied von Gewohnten und dem Leben – in Fiktion und Realität.

    Gezeigt werden die Filme in zwei Blöcken. Nach jedem Block wird es ein Gespräch mit den anwesenden Jungregisseur:innen geben. Geleitet wird das Gespräch von Bernd Blaschke, Dozent an der HFF München. Organisiert wird der Filmabend in Zusammenarbeit mit Inés Peyser-Kreis.

    Die Filmemacher:innen freuen sich über Fragen aus dem Publikum.

    Wann
    7. Oktober
    20:30 Uhr

    Eintritt 10 €
    Ermäßigt 8 €

    Karten im VVK auf kino-ffb.de oder Abendkasse.

  • Grillfest 2022

    Grillfest 2022

    Wisst ihr noch, wie es sich anhört, das Brutzeln auf dem Grill? Während euch jemand daran erinnert nach dem Baguette zu sehen bevor es verbrannt ist? Wir hätten es auch fast vergessen. Umso besser, dass wir uns wieder an der Alten Schmiede treffen um Erinnerungen aufzufrischen und gleich noch neue zu schaffen. Natürlich ist der Eintritt frei, wir heizen die Grills für euch ein, stellen die Getränke kalt, haben Blumentöpfe zum bemalen für euch und sorgen mit Band und DJ’s für die richtige Stimmung. 

    MUSIK
    The Slow Nights
    Florian Hirnreit (Kandis Klub)
    Max Braun (UKNOWY)

    POTS AND POETRY
    Blumentöpfe bemalen und Lesungen

    LOCATION
    Alte Schmiede
    Am Engelsberg 4
    82256 Fürstenfeldbruck

    AB 16 UHR
    EINTRITT FREI

    Hier geht es zum Facebook-Event

  • Brucker Slam 8 — Livestream

    Brucker Slam 8 — Livestream

    Nach dem letzten ausverkauften Poetry Slam hält der bereits 8. Brucker Slam Einzug im Säulensaal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld. Seit 2013 veranstaltet die IG Kultur FFB zusammen mit dem Exil-Brucker und Poetry Slammer Johannes Berger erfolgreich moderne Dichterwettstreite. Neben Newcomern aus dem Münchner Umland gaben sich hier auch schon Stars der Szene die Ehre, u.a. Max Kennel („Das Lumpenpack“), Bumillo (BR-Moderator „Südlicht“), Thomas Spitzer (Autor „Goethe, Schiller, Chinakohl“) und Sven Kemmler (Autor und Regie „Um uns die Sintflut“).

    Livestream

    Am 5. Januar darf man sich nun wieder auf ein poetisches Spektakel mit den besten Slam-Poet*innen aus Fürstenfeldbruck, Bayern, Deutschland und der Schweiz freuen.

    Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung!

    Diesmal mit:
    Malte Roßkopf (Leipzig)
    Valerio Moser (Langenthal – CH)
    Eva Steppke (München)
    Carmen Wegge (München)
    Feline Schnee (München)
    Tim Niklas (Fürstenfedbruck)
    Jonas Engesser (München)
    Elena Hammerschmid (Regensburg)

    Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf für 9 € zzgl. Gebühren beim Kartenservice des Veranstaltungsforums Fürstenfeld und in der Buchenau bei Amper-Kurier Tickets.

    Wann:
    5.01.2019
    Einlass: 19 Uhr
    Beginn: 20 Uhr

    Wo:
    Säulensaal im Veranstaltungsforum Fürstenfeld
    Fürstenfeld 12
    82256 Fürstenfeldbruck

  • HFF Filmabend VI

    HFF Filmabend VI

    Vorhang auf für den sechsten HFF Filmabend der IG Kultur Fürstenfeldbruck! Wir zeigen die ersten Arbeiten von Studierenden der HFF München.

    Die zehn HFF-Studenten haben sich unterschiedlichsten Themen in dokumentarischer Form angenähert. Neu ist dieses Jahr, dass die Filme in zwei Blöcken à fünf Filme gezeigt werden. Nach jedem Block gibt es ein Gespräch mit den anwesenden Jungregisseuren. Geleitet wird dies wieder von Tim Moeck, Dozent an der HFF München. Die Filmemacher freuen sich über Fragen aus dem Publikum.

    TEIL 1

    Yannik Carstensen
    Glanz Plus
    »Glanz Plus« begleitet Emrah Seçkin, den künstlerischen Leiter des Modemagazins Harper’s Bazaar, beim Ablichten von Damenschuhen und Lippenstiften. Ein Versuch, ins Innere des Protagonisten zu blicken – durch reine Äußerlichkeit.

    Lukas März
    Freie Kamera
    Am liebsten würde Ernst Schmid noch immer Filme machen. Aber wegen seiner kranken Frau kann er das Haus kaum mehr verlassen. Für diesen Film kehrt er dennoch an alte Wirkungsstätten zurück und versucht, die Erinnerung an die große Vergangenheit als Kameramann der Bavaria Studios wach zu halten. Und die Erinnerung daran, welche Hürden diese Arbeit für ein privates Familienleben mit sich bringt.

    Karla Schuster
    Minick Film

    Michael Faiss
    Ein Refugium
    Mitte der 70er-Jahre hat Wolfgang Bihlmeir damit begonnen, im Münchner Werkstattkino Filme vorzuführen – heute tut er das noch immer, als einer der letzten „analogen“ Filmvorführer der Stadt. Der Kurzfilm EIN REFUGIUM porträtiert Wolfgang, sein Programmkino und die symbiotische Beziehung, in der sie seit Jahrzehnten existieren.

    Philipp Link
    Das Sofortbild-System
    Ein Fernsehbeitrag aus dem Jahr 1963 über einen einmaligen Testversuch:
    Die deutsche Durchschnittsfamilie Herrmann wird im Frühjahr 1963 zuhause überrascht. Sie ist eine der ersten Familien Deutschlands die das neue Sofortbild-System des Deutschen Fernsehens standardmäßig eingerichtet bekommt. Die Familie besitzt nun einen eigenen Fernsehapparat über den sie mit hunderten Kanälen zu Menschen auf der ganzen Welt schalten kann.
    Doch was macht die Technik mit Familie Herrmann, die doch nur ein bisschen in die Welt schauen wollte?

    Pause

    TEIL 2

    Tim Koder
    Wir Waren Wir Sind
    In »Wir Waren Wir Sind« erzählt eine Frau von der Zeit, als sie einen Heroinabhängigen bei sich zuhause aufnahm. Sie hatten lange keinen Kontakt und sehen sich nun nach Jahren wieder.

    Lukas Becker
    In Gesellschaft
    Seit vier Jahren ist Steffi nicht mehr allein gewesen. Ihr Herzleiden zwingt sie in eine 24-Stunden-Betreuung. »In Gesellschaft« begleitet sie und ihre Pfleger für einen Tag, auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben unter außergewöhnlichen Umständen.

    Paul Feldmann
    Julia, Romeo und Stehlampe
    Romeo und Julia in Gebärdensprache – Wie wird man der dichterischen Sprache gerecht bei einem ganz körperlichen Verständnis von Sprache? Dieser Dokumentarfilm zeigt es. Und wenn man auch nicht jedes Wort versteht, so ist doch klar: Liebe versteht man über alle Sprachbarrieren hinweg.

    Julien Hebestreit
    Sepp
    Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Sepp in der »Stadt unter der Stadt« – der Kanalisation. Über zwei Tage hinweg lässt er uns an Momenten im Verborgenen teilhaben – unter und über der Erde. Aus dem Alltag eines Münchner Kanalarbeiters.

    Marius Bacza
    Bessere Zukunft
    Sabine Bundschu ist die Stimme der Münchner U-Bahn. Doch wer ist die Person hinter der Stimme? Sabine Bundschu würde gerne eine Station in München ansagen, doch leider fährt noch keine U-Bahn dorthin. In Gräfelfing gibt es eine Straße die heißt: „Bessere Zukunft“.

     

    Einlass: 19:00 Uhr
    Beginn: 19:30 Uhr
    Eintritt: 7 Euro

  • Ausstellung „Adolf Voll – Architekt seiner Zeit“

    Ausstellung „Adolf Voll – Architekt seiner Zeit“

    Vernissage: Fr., 22. Mai 2015, 19:30 Uhr
    Ausstellungsdauer: 23. Mai – 7. Juni

    Adolf Voll (1881–1965), Münchner und Fürstenfeldbrucker Architekt und Stadtplaner, wird zum ersten Mal mit einer Ausstellung gefeiert. Diese soll mit einigen Objekten das Schaffen des Architekten darstellen, sowie auch die Umstände in Fürstenfeldbruck zu seiner Zeit. Neuerungen wie fließendes Wasser in Haushalten, Stromleitungen und ein neues Hygienebewusstsein veränderten auch die Gewohnheiten und Lebenswelten der Fürstenfeldbrucker Bevölkerung. Das Phänomen, das sich in den Städten, nicht nur in Deutschland, entwickelte, wirkte sich auch auf den Münchner Raum aus: Die Großstädte wurden durch die Industrialisierung immer hektischer, lauter und wurden zu einem Lebensraum, der der Arbeit verpflichtet ist. Um diesem zu entfliehen, nutzen viele besser betuchte Städter die Naherholungsgebiete im ländlichen Raum. Sei es für Wochenendausflüge, längere Kuraufenthalte oder gar um dauerhaft der stressigen Stadt zu entfliehen.

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    Das alte Lichtspielhaus in der Maisacher Straße

     

    So auch bei Künstlern, die ihre Motive auch auf dem Land suchten und so die „unberührten“ Wälder, Gewässer und Weiten abbildeten. Mit ihnen kamen ihre Familien und auch Fürstenfeldbruck erhielt regen Besuch von Touristen aus München.

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    Die „Landschreiber-Villa“ in der Pucher Straße

     

    Adolf Voll wurde 1908 Bürger von Fürstenfeldbruck, heiratete ein Jahr darauf seine Frau Erna und ließ sich in der Innenstadt, genauer in seinem Haus in der Emmeringer Straße, nieder. Als Mitglied und Vorstand des Verkehrs- und des Verschönerungsvereins engagierte er sich mehrere Jahre lang für den wachsenden Tourismus in Fürstenfeldbruck und Umland.

    Die monografische Ausstellung soll den Architekten und seine Bauten in Fürstenfeldbruck beleuchten. Es werden Pläne und Abbildungen der Gebäude ausgestellt, als auch Arbeiten von Volls Zeitgenossen, Künstler für die er Häuser gestaltete. Insgesamt soll das damalige Bild von Fürstenfeldbruck erlebbar gemacht werden und in einen größeren Kontext eingebettet werden, da das Schaffen Adolf Volls als Arbeiten eines Architekten seiner Zeit gesehen werden kann. Bauaufgaben, die eine wachsende Stadt zu bewältigen hat, wie ein städtischer Schlachthof, Badehäuser und Wohnraum, all das ist in Fürstenfeldbruck ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Adolf Volls Werken zu verknüpfen, auch als dieser als Stadtplaner tätig war.