Kategorie: Vernissage

  • Statement Pieces — Die Ausstellung

    Statement Pieces — Die Ausstellung

    Die Ausstellung Statement Pieces beleuchtet erstmals, wie deutsches Hip Hop- Merch in den Jahren 1990 bis 2005 oft mehr war als nur Fanartikel: es war ein Sprachrohr. Für Haltung. Für Identität. Für Style.

    Kuratiert von Nicolas Schwandt aka Magic Moments Vintage, der seine Sammlung zum ersten Mal öffentlich zugänglich macht, versammelt die Ausstellung seltene TShirts und Sweater, die von Konzerten, Rapvideos und Jugendzimmern aus vielschichtige Statements auf die Straße trugen – Botschaften, die bis heute nachhallen. Die ausgestellten Stücke sind mehr als bloße Kleidung: Sie sind Zeugen einer Kultur in Bewegung.

    Ob als politisches Statement, kreative Bühne oder als Symbol der Zugehörigkeit – jedes Piece erzählt eine Geschichte. Nicht selten sind es gleich mehrere auf einmal. Begleitet wird die Ausstellung von exklusiven O-Tönen aus der Szene: u. a. Dendemann, Falk Schacht und Alec Web liefern Einblicke, Kontext und Anekdoten.

    Kurator der Ausstellung ist Nicolas Schwandt (Jahrgang 1987), der als Texter für einen deutschen Streetwear-Blog über Kleidung, Hip Hop und alles dazwischen schreibt. Zuvor verkaufte er mehrere Jahre hauptberuflich Vintage-Shirts, und wurde mit seinem Shop Magic Moments Vintage zum Szene-Namen: einer der bekanntesten T-Shirt-Sammler aus Deutschland, weltweit vernetzt. Münchner Hip Hop-Hörer*innen könnten ihn außerdem aus einem weiteren Kontext kennen: musikalisch ist er als Puerto Nico und mit seiner Band Bummvoll Brothers aktiv.

    Als besonderes Highlight findet am Samstag, den 13. September, um 16 Uhr ein Panel Talk des „Vintage am Mittag“ Podcast statt: Deutschlands erster Vintage-Podcast – namentlich Luke (Relics Vintage), Taran (The Ish) und Kurator Nico (Magic Moments Vintage) – reden über ikonisches deutsches Hip Hop-Merch, über Rap hierzulande, und über die Geschichten hinter der Ausstellung selbst. Das Gespräch wird aufgezeichnet und gefilmt und bildet die nächste Podcast-Folge: ein Stück Ausstellung zum Mitdiskutieren, Nachhören und Nachsehen.

    Vernissage: 12. September, 19:00 Uhr
    Ausstellung: 13.–14. September und 20.–21. September, jeweils 12:00 – 18:00 Uhr
    „Vintage am Mittag“ Panel Talk: Samstag, 13. September, 16:00 Uhr

     

  • Sample Archive

    Sample Archive

    Fiebertraum gewordene Alltagskultur

    Ausstellung verlängert: 8.06 und 9.06. von 12–18 Uhr

    Gestaltung findet nie im luftleeren Raum statt, sondern bedient sich immer Versatzstücken einer bereits existenten Realität. Um es mit den Worten von A.G Cook zu sagen:

    “Everything you do has been
    done done done before.”

    Diese Wirklichkeit ist von einem vererbten und kollektiv verdrängten Trauma einer Kriegsnation geprägt, das unsere Lebensweisen, sprich, Kulturen hervorbringt. Sowohl die äußere Erscheinung, als auch die Bedeutung der uns umgebenden Dinge resultieren aus einer Verwobenheit mit Zeit und Kultur.

    Durch die gestalterische Auseinandersetzung mit dem eigenen Alltäglichen und dem Zeitgenössischen wird die Gestaltung zu einem Werkzeug der Rekontextualisierung, wodurch Spannungsfelder in den Gegenständen entstehen und verborgene Zusammenhänge
    sichtbar werden.

    Wir zeigen 15 Musterobjekte (Samples), die eine Coming-of-Age-Geschichte erzählen. Sie handelt von der Angst vor Einsamkeit, von Disziplinierungs- und Ordnungsphantasien und der geisterhaften Leere tradierter Kulturvorstellungen, in denen mia des immer scho’ so g’macht hom. Triviale Lebensweisheiten, längst abgegriffene Floskeln getriebener Mindset-Coaches und Werbeslogan gewordenen Plattitüden hallen endlos in den Gängen unserer Lebensrealität. Diese immer wiederholte und zur selbstgewissen Identität gewordene Funktionslogik des Marktes degradiert jede Zärtlichkeit zur Schwäche und entzieht ihr die Existenzberechtigung, festigt und legitimiert normalitäre Strukturen – Get over it!

    Vernissage
    Samstag, 25. Mai 2024, 19:30 Uhr
    Kulturwerkstatt HAUS 10

  • Vernissage – Mike Meyer „#ComeTogetherNowProject“

    Vernissage – Mike Meyer „#ComeTogetherNowProject“

    THE TRAVELLING CUBE. AROUND THE WORLD. ONE LANGUAGE. NO BORDERS. MIKE MEYER. YOU.

    Ney York – Marokko – Georgien – Dänemark – Berlin: Mit einem 3x3x3m großem „White Cube“ reist der Fotograf Mike Meyer um die Welt um Portraits von Menschen und deren Lebensgeschichten zu schießen. Begegnungen schaffen, Mensch sein. Und du bist eingeladen in Fürstenfeldbruck teilzunehmen:

    STEP INTO THE CUBE. BREATHE, RELAX AND BE A PART OF THE WORLDWIDE MOVEMENT.

    Trailer: https://vimeo.com/318389423

    Mike Meyer Photography
    https://www.mikemeyer-photography.de/cube


    Vernissage mit Mike Meyer und Würfel/Shooting Fr., 8.11., 19:30 Uhr

    Ausstellung vom 9.11.-24.11.
    Sa. 10-18 Uhr
    So. 10-18 Uhr

    Kulturwerkstatt/Haus10
    Fürstenfeld10b
    82256 Fürstenfeldbruck

  • Ausstellung: »Grenzen«

    Ausstellung: »Grenzen«

    In der nächsten Ausstellung „Grenzen“, die am 8. April um 19.30 Uhr im Haus 10 im Fürstenfeldbruck eröffnet wird, präsentiert die IG Kultur intime und eindrucksvolle Bilder von Lucia Franziska Gistl, Raphael Knipping und Leo Simon. Die Drei haben Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, auf ihrer Flucht fotografisch begleitet. Ihre Bilder zeigen, was es bedeutet, wenn die alltägliche Wirklichkeit von existentiellen Ängsten durchdrungen ist.
    Die anrührenden Fotografien erzählen auf beeindruckende Weise von der Sehnsucht nach einer neuen, sichereren Heimat. Sie machen spür- und begreifbar, warum die Menschen sich auf ihrer Flucht durch nichts aufhalten lassen wollen. Auch nicht von den vielen Risiken, von der Angst, die beschwerliche Reise nicht zu überleben. Der Wunsch anzukommen in einer Welt, in der Platz ist für Alltäglichkeit, die nicht getränkt ist von Kummer und Furcht, ist zu groß. Doch was passiert mit dieser Sehnsucht, wenn sie der Realität des Alltags in Deutschland weichen muss? Wie sieht das Leben aus, das nach der Ankunft beginnt? Diese Fragen werden von Lucia Franziska Gistl visuell beantwortet. Sie hat Flüchtlinge fotografiert, die in einer Gemeinschaftsunterkunft in Mammendorf untergekommen sind. Und von dem Davor, von dem was an den Grenzen Europas passiert, erzählen Leo Simons und Raphael Knippings Bilder. Letzterer hat an der serbisch-mazedonischen Grenze als freiwilliger Helfer gearbeitet. Drei Fotografen, drei Perspektiven, drei Blickwinkel auf das eine große Thema: Grenzen.

    Ausstellungsdauer: 9. — 17. April
    Öffnungszeiten: Sa. & So. 12 — 18 Uhr
    Eintritt frei

    Führung mit den Künstlern am 10. April um 14 Uhr
    Die Besucher können sich während der Ausstellung für die Führung eintragen

    Facebook Event

  • FADE TO GREY & POETRY SLAM

    FADE TO GREY & POETRY SLAM

    Das zweite Augustwochenende haben wir für euch vollgepackt mit tollen Sachen:

    FOTOGRAFIE-AUSSTELLUNG „FADE TO GREY“

    Am Freitag, 7. August eröffnet die Interessengemeinschaft Kultur um 19.30 Uhr die Ausstellung „Fade to grey“ im Haus 10 in Fürstenfeldbruck. Gezeigt werden Schwarz-Weiß-Arbeiten von Simon Gehrig und Andreas Ritzinger. Die Bilder des Ersteren changieren zwischen klassischer Fine-Art-Fotografie und experimentellen Arbeiten. Andreas Ritzinger hat sich der Streetfotografie verschrieben, er zeigt unter anderem Aufnahmen, die auf Reisen durch Asien entstanden sind. Die Ausstellung ist bis 23. August jeden Samstag und Sonntag von 12 –18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    Andreas Ritzinger
    Foto: Andreas Ritzinger

     

    BRUCKER SLAM 4 (OPEN AIR)

    Die zweiwöchige Ausstellung wird von einem einmaligen Event begleitet: Am Samstag, den 8. August veranstaltet die IG Kultur ihren vierten Brucker Slam, der bei gutem Wetter im Freien, gleich hinter der alten Schmiede, unterhalb des Engelsbergs, stattfindet. Acht in und um München beheimatete Poeten liefern sich spannende, emotionale und humorvolle Wortgefechte. Moderiert wird der Abend vom ehemaligen deutschsprachigen U-20-Meister im Poetry Slam, Johannes Berger.

    Einlass: 19:30 Uhr
    Beginn: 20:00 Uhr
    Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei

    Bei schlechter Witterung findet der Poetry Slam im Haus 10 statt.

  • Ausstellung „Adolf Voll – Architekt seiner Zeit“

    Ausstellung „Adolf Voll – Architekt seiner Zeit“

    Vernissage: Fr., 22. Mai 2015, 19:30 Uhr
    Ausstellungsdauer: 23. Mai – 7. Juni

    Adolf Voll (1881–1965), Münchner und Fürstenfeldbrucker Architekt und Stadtplaner, wird zum ersten Mal mit einer Ausstellung gefeiert. Diese soll mit einigen Objekten das Schaffen des Architekten darstellen, sowie auch die Umstände in Fürstenfeldbruck zu seiner Zeit. Neuerungen wie fließendes Wasser in Haushalten, Stromleitungen und ein neues Hygienebewusstsein veränderten auch die Gewohnheiten und Lebenswelten der Fürstenfeldbrucker Bevölkerung. Das Phänomen, das sich in den Städten, nicht nur in Deutschland, entwickelte, wirkte sich auch auf den Münchner Raum aus: Die Großstädte wurden durch die Industrialisierung immer hektischer, lauter und wurden zu einem Lebensraum, der der Arbeit verpflichtet ist. Um diesem zu entfliehen, nutzen viele besser betuchte Städter die Naherholungsgebiete im ländlichen Raum. Sei es für Wochenendausflüge, längere Kuraufenthalte oder gar um dauerhaft der stressigen Stadt zu entfliehen.

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    Das alte Lichtspielhaus in der Maisacher Straße

     

    So auch bei Künstlern, die ihre Motive auch auf dem Land suchten und so die „unberührten“ Wälder, Gewässer und Weiten abbildeten. Mit ihnen kamen ihre Familien und auch Fürstenfeldbruck erhielt regen Besuch von Touristen aus München.

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    Die „Landschreiber-Villa“ in der Pucher Straße

     

    Adolf Voll wurde 1908 Bürger von Fürstenfeldbruck, heiratete ein Jahr darauf seine Frau Erna und ließ sich in der Innenstadt, genauer in seinem Haus in der Emmeringer Straße, nieder. Als Mitglied und Vorstand des Verkehrs- und des Verschönerungsvereins engagierte er sich mehrere Jahre lang für den wachsenden Tourismus in Fürstenfeldbruck und Umland.

    Die monografische Ausstellung soll den Architekten und seine Bauten in Fürstenfeldbruck beleuchten. Es werden Pläne und Abbildungen der Gebäude ausgestellt, als auch Arbeiten von Volls Zeitgenossen, Künstler für die er Häuser gestaltete. Insgesamt soll das damalige Bild von Fürstenfeldbruck erlebbar gemacht werden und in einen größeren Kontext eingebettet werden, da das Schaffen Adolf Volls als Arbeiten eines Architekten seiner Zeit gesehen werden kann. Bauaufgaben, die eine wachsende Stadt zu bewältigen hat, wie ein städtischer Schlachthof, Badehäuser und Wohnraum, all das ist in Fürstenfeldbruck ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Adolf Volls Werken zu verknüpfen, auch als dieser als Stadtplaner tätig war.